Unterwegs​ ​auf​ ​dem​ ​„Fünf-Seidla-Steig“

„Wenn Jemand eine Reise thut, so kann er was erzählen; drum nahm ich meinen Stock und Hut und thät das Reisen wählen.“ (Matthias Claudius, deutscher Dichter und Journalist, 1740 – 1815)

Die jährlich stattfindende Wanderung der JA-Bayern führte uns am 14. Oktober 2017 in den Bereich des oberfränkischen Landkreises Forchheim. Bei herrlichem Wetter und interessanten Gesprächen konnte nicht nur die Natur rund um den „Fünf-Seidla-Steig“ bestaunt, sondern auch die kulinarischen Besonderheiten der Region genossen werden.

Die Teilnehmer der unterschiedlichsten Bezirke Bayerns trafen sich gegen 10:30 Uhr im Wirtshaus
Klosterbrauerei Weißenohe, um mit dem ersten kühlen Hellen des Tages anzustoßen. Voller Tatendrang machte sich die Gruppe auf, den „anstrengendsten“ Teil der Wanderung, nach Gräfenberg zu bewältigen.

Einen tollen Ausblick und eine ehrfürchtige Stimmung verschaffte uns der Abstecher zum örtlichen Kriegerdenkmal, welches über steile Treppen erreichbar, hoch empor über Gräfenberg thront. Im Ort erwarteten uns dann direkt zwei Brauereien. Bei der Brauerei Friedmann saßen wir in einer kleinen urigen Stube, im Lindenbräu gab es zur Mittagszeit typisch fränkische Speisen wie Schäufele und Krenfleisch.

Gut gestärkt ging es auf zur nächsten Etappe, welche uns nach 4km in der Brauerei Hofmann in Hohenschwärz einkehren lies. Die letzte Brauerei, der wir einen Besuch abstatteten, war die Thuisbrunner Elch-Bräu. In angeregte Gespräche vertieft, verweilten wir länger als gedacht und mussten wegen der fortgeschrittenen Zeit, den Rückweg nach Weißenohe mit dem Bus und der Bahn antreten.

Da von allen Teilnehmern die Stempelkarte ordnungsgemäß, in jeder Brauerei, abgestempelt wurde, freute man sich, in Weißenohe angekommen, auf die „Fünf-Seidla-Steig-Krüge“. Aber an diesem schönen Herbsttag waren wir eine unter vielen Wandergruppen und die Krüge genauso heiß begehrt, wie die Plätze auf den Bierbänken.

Nichtsdestotrotz werden wir uns darum kümmern, dass die Krüge noch zu ihren Besitzern finden. Unser Freistaat Bayern hält noch viele schöne Orte zum entdecken bereit und so freut sich die Junge Alternative Franken bereits auf die Wanderung 2018.

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