Positionspapier zum Thema Gender-Mainstreaming

Zum 10.01.2016 hat der Landesvorstand der JA Bayern folgendes Positionspapier verabschiedet:


Radikales Gesellschaftsexperiment namens „Gender-Mainstreaming“ stoppen!

Wir lehnen das radikale Gesellschaftsexperiment namens „Gender-Mainstreaming“ vollständig ab.

Während die Gleichberechtigung bzw. die tatsächliche Gleichbehandlung von Mann und Frau als biologische Geschlechter (engl. „sex“) grds. zu fördern ist – obgleich es sich über die Instrumentarien zu deren Umsetzung lebhaft streiten lässt und insbesondere nur soweit naturgegebene Unterschiede nicht vollständig geleugnet werden – können die gender-theoretischen Bestrebungen nach einer Dekonstruktion der uns bekannten Gesellschaftsordnung durch die Definition eines neuen, sozialen Geschlechts (in diesem Sinne bezeichnet als engl. „gender“) nicht anerkannt werden. Eine derartige Ideologie darf nicht Teil einer staatlichen Agenda werden; Sie ist nicht nur zukünftig zu verhindern, sondern in allen staatlichen Bereichen, in denen ihre Auswüchse bereits Eingang gefunden haben, vollständige rückabzuwickeln.

Unter Geschlecht kann nur das verstanden werden, was biologisch als solches zu erkennen ist: Mann und Frau; Diese Zwei Geschlechter sind naturbedingt aufeinander verwiesen und angewiesen. Soziale oder sexuelle Neigungen demhingegen (Hetero-, Homo-, Transsexualität etc.) können keinesfalls Teil einer sog. „Gleichstellungspolitik“ sein. Dass es zur Staatsaufgabe gehört, die Nichtdiskriminierung dieser unterschiedlichen Neigungen im Übrigen durchzusetzen, wird hierbei als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt.

Die „Gender-Theorie“ ist insbesondere nicht im Rahmen des sog. „Mainstreamings“ in alle Gesellschaftsbereiche einzubringen, was im engen Zusammenhang mit der vielfach geforderten Frühsexualisierung ab dem Kindergarten bzw. der Grundschule im engen Zusammenhang steht. Die Unterrichtung über verschiedene Formen des Zusammenlebens (etc.) in einem angemessenen Ausmaß im Rahmen des Sexualkundeunterrichts und zuvorderst ab einem angemessenen Alter, bleibt hiervon unberührt.

Es ist zu befürchten, dass durch die Vermischung des biologischen Geschlechts (Mann und Frau) und der sexuellen Neigung die Entwertung der Grundlage unserer Gesellschaft, namentlich dem Verbund von Mann und Frau (als Familie), aus der Kinder hervorgehen können und die den Fortbestand des deutschen Volkes zu garantieren prädestiniert sind, über den Willen der erdrückenden Mehrheit der Bürger hinweg und zudem mit mangelnder demokratischer Legitimation, vorangepeitscht wird.

Das Positionspapier können Sie hier als PDF herunterladen.

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